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Schule machen – Das Bildungswesen im KI-Zeitalter

History Talk
Landesmuseum Zürich

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Mit Pestalozzi hat Zürich längst Bildungsgeschichte geschrieben. Doch diese ist natürlich nie abgeschlossen. Besonders technologische Zäsuren definieren stets neu, was an Schulen überhaupt noch unetrrichtet werden soll – und welche Kompetenzen es zusätzlich braucht. Wir fragen deshalb: Wie haben gesellschaftlicher Wandel und Schulsystem einander immer wieder beeinflusst? Und stünde jetzt erneut ein grundlegender Wandel an? Was sollen Schulen im Zeitalter von allzeit verfügbarem Wissen im World Wide Web, Taschenrechner, automatischen Rechtschreibprogrammen und KI überhaupt noch lehren? Wovon würden wir wirklich profitieren – als Individuen, aber auch als Gesellschaft?

Darüber diskutieren der Bildungshistoriker Michael Geiss, Leiter des Forschungszentrums Bildung und Digitaler Wandel an der Pädagogischen Hochschule Zürich, und Marina Weisband, Psychologin mit Schwerpunkt Pädagogik in der digitalen Gesellschaft.

Michael Geiss leitet das Zentrum Bildung und Digitaler Wandel an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Bildungsgeschichte, Politik und Technologieentwicklung in der digitalen Gesellschaft.

Marina Weisband ist Diplompsychologin und Bildungsexpertin, das Gesicht des Projekts aula, das die politische Partizipation an Schulen fördert, eine wichtige mediale Stimme zum Thema digitale Bildung sowie Autorin mehrerer Bücher, u.a. «Die neue Schule der Demokratie» (Fischer, 2024).

Yves Bossart studierte u.a. Philosophie und Geschichte, war jahrelang Moderator der SRF-Sendung «Sternstunde Philosophie» und wagte vor Kurzem einen Neustart als Gymnasiallehrer, weshalb ihn die verhandelten Themen auch ganz direkt betreffen.